Schul-Chronik und Cody

Gepostet von am Jul 4, 2015 in Blog, Hundegestützte Pädagogik im Klassenzimmer | 2 Kommentare

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Foto: Simone Neumann

Vor einiger Zeit wurde ich von Schülern der Chronik AG unserer Grundschule zu einem Interview eingeladen. Die Kinder wollten jede Menge über Cody als Schulhund, über seine Ausbildung und über die anderen beiden Schwarzen wissen. Ich war erstaunt, wie gut die Kinder sich vorbereitet hatten und über die z.T. wirklich interessanten Fragen. Der Text mit Foto ist nun Bestandteil der Schulchronik der Grundschule Nehesdorf.

Interview mit Frau Schreiber über Cody

Am 10.06.2015 wurde unsere Chronik AG von Frau Schreiber besucht. Sie erzählte uns alles über Cody. Sie hat sich für die Rasse Labrador Retriever entschieden, weil sie diese Rasse als sehr lernfähig und als Familienhund einschätzt. Natürlich sind die Tiere auch gut geeignet für die Hundestaffel.

Frau Schreiber holte sich ihre Hunde nach und nach: erst Joy, dann Cody und zum Schluss Faya. Joy ist elf Jahre alt, Faya ist vier Jahre und Cody ist sieben. Er wurde am 04.06.2008 in Biesenthal geboren. Alle drei Hunde sind schwarz, weil Frau Schreiber das schwarze Hundefell besonders mag.

Cody wurde von ihr als Schulhund ausgewählt, weil er nicht stress-anfällig ist. Er liebt es, mit Kindern zu arbeiten, genauso wie die Kinder gern mit ihm umgehen. Zudem lernt er sehr schnell, außer wenn er keine Lust hat oder das Kunststückchen nicht mag.

Erfolgreich absolvierte er eine Jagd-, Dummy-, Rettungshund- und Schulhundausbildung. Doch all dies braucht natürlich auch viel Übung. Schon mit acht Wochen fing für Cody die Ausbildung an.

Alle Hunde bekommen Aufgaben. Genauso wie Cody gehören auch Faya und Joy zur Rettungshundestaffel des DRK. Zusätzlich wird Faya im Dummy-Sport geführt. Joy hat nicht mehr so viel Stress; sie darf ihr Alter genießen. Obwohl die Hunde immer zusammen sind, gibt es nie Streit. In der Zeit, in der Frau Schreiber in der Schule ist, sind die Tiere draußen. Sie werden erst am Abend reingeholt oder wenn es sehr kalt ist im Winter. Ansonsten dürfen sie sich ordentlich austoben. Faya bekam schon zweimal Welpen und auch Joy hat schon einmal Nachwuchs bekommen. So oft wie möglich kümmert sich Frau Schreiber um ihre Schützlinge, was aber vormittags nur selten möglich ist. Trotzdem kommt sie auf ca. 20 Stunden in der Woche, die sie mit ihren Hunden verbringt. Sie erzählte, dass Faya nicht so verspielt ist wie Joy, dass Cody faul und tollpatschig ist und dass sie vor allem über sein Verhalten oft lachen muss.

Folgende Tricks kann er am besten: ein Wiener Würstchen apportieren ohne es aufzufressen und ein Leckerli auf der Nase balancieren.

Die Hunde dürfen alle mit Frau Schreiber in den Urlaub.

                                                                Emma Borchardt, Dajana Landeck, Katharina Zoch

2 Kommentare

  1. Einfach herrlich! “SCHMELZ”

  2. Genauso, wie im Interview beschrieben, kann ich die 3 Schwarzen oft erleben. Und meine Ayoka noch dazu. Es ist einfach schön zu sehen, wie die Hunde leben, trainiert werden und wie unterschiedlich jeder von ihnen ist. Und ich weiß, wieviel Zeit und Liebe im Zusammensein mit den Hunden steckt. Einfach toll.

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