Angekommen

Gepostet von am Dez 4, 2014 in Blog, Wurftagebuch C-Wurf | Keine Kommentare

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Wir haben unsere Welpenkäufer gebeten, uns nach 2-3 Wochen ein kurzes Feedback zu geben, wie sich unsere C-chens in ihrem neuen Zuhause eingelebt haben, was schon gut klappt oder auch nicht. Danke für eure herzlichen und ehrlichen Worte. Es freut uns zu hören, dass sich alle ausnahmslos gut eingelebt haben und an den Kleinigkeiten könnt ihr ja noch ein wenig arbeiten. 😉 Sonst würde es ja langweilig werden. 🙂

Familie Lauterbach mit Cobie

Die ersten Tage mit Cobie sind nun auch schon wieder rum und wenn ich mir die Fotos im Wurftagebuch anschaue und mir Cobie so beschaue, kommt sie mir riesig vor – wie schnell die Kleine wächst – Wahnsinn.
Die ersten Nächte waren wider Erwarten völlig stressfrei und schon fast beängstigend ruhig. Wir konnten von Anfang an eine feste Bindung zu mir beobachten – sie stupste mich in den ersten Nächten regelrecht an, wenn sie ein Geschäft zu erledigen hatte – somit haben wir bisher nur ein Missgeschick erleben müssen. Es passierte, als beide Kinder gleichzeitig unsere volle Aufmerksamkeit brauchten und Cobie´s Stupsen leider unterging.
Die Versuche, sie auf dem großen Balkon in oder ans Katzenklo zu bekommen, vereitelt sie – sie will einfach nur kurz nach unten.
In den letzten 4 Tagen wurden die Abstände in der Nacht aber zunehmend größer – so überraschte sie mich in der Nacht von Montag zu Dienstag mit vollen 7 Stunden, in denen sie nicht runter wollte und mich verschlafen aus dem Körbchen ansah, als wolle sie sagen “noch 1 Stündchen schlafen bitte”.
Die Umgebung um unsere Wohnung erkundet sie auch zunehmend sicherer – was anfänglich eher zurückhalten und fast verängstigt aussah, weicht immer mehr einem kleinen Welpen, der seinen Hof und die angrenzenden Straßen kennt.
Bemerkenswert ist, dass sie, sobald sie eine Aufgabe hat – meistens trägt sie den Tütenspender – völlig stolz durch die Gegend pirscht. Auf der Straße verhält sie sich auch jeden Tag gelassener. Was zu Anfang durch jegliches Geräusch zur Ablenkung und damit zum Stehen bleiben führte, ist nun schon völlig normal und teils auch uninteressant geworden. Erste Kommandos wie Straße (an Bordsteinkanten absitzen und warten) gelingen zunehmend besser und das auch ohne jedes Wort.
Wir besuchten schon das erste Mal ihren zukünftigen Tierarzt und haben den Termin auch gleich genutzt um für Cobie eine Ernährungstabelle erstellen zu lassen (Ziel BARF – sobald sie fertig ist, werde ich sie euch mal zukommen lassen).
Auch meinen Arbeitsplatz konnte Cobie schon einmal besuchen. An einem freien Tag habe ich die Gelegenheit genutzt und konnte Cobie für 20 Minuten mal durch die Gruppe führen und sie 4 Jugendlichen meiner Gruppe vorstellen – unter anderem auch unserer Rollstuhlfahrerin. Auch hier zeigte sie sich nach kurzer Zeit sehr aufgeweckt und schlenderte nach 10 Minuten bereits allein durch unser Projekt (immerhin ist die Wohngruppe ca. 300 qm groß).
Für mich eine große Hilfe ist, dass sie zuverlässig auf den Doppelpfiff reagiert und zurückkommt. Nur für die Fütterung bei uns problematisch – da der Ofen bei uns mit seinem Piep Ton, wenn die Brötchen fertig sind, für einige Verwirrung sorgt – aber das Problem umgehen wir gerade mit dem neuen Kommando “Guten Appetit”.
Unsere Pfllegehündin Kiri, hat Cobie vom ersten Tag ins Herz geschlossen und die beiden zusammen sind wie Latsch und Bommel. Kiri verbrachte nun schon einige Nächte bei uns und Cobie trotz “Heimvorteil” verhält sich wie man es sich von einem Welpen wünscht – verspielt aber respektvoll. Kiri genießt es trotz ihrer 8,5 Jahren sichtlich mal mit der Kleinen durch die Gegend zu toben – sorgt aber auch durch ihr Auftreten für sofortige Ruhe, wenn es zu bunt wird.
Was soll ich da noch sagen – es war die richtige Entscheidung Cobie zu nehmen, es ist der absolut passende Zeitpunkt für uns. Und dank Euch haben wir die Möglichkeit unsere Familie durch Cobie zu bereichern und ihr die Möglichkeit zu geben, ein erfülltes und abwechslungsreiches Hundeleben (und das meine ich nur positiv) mit uns zu verbringen.
Danke Grit und Danke Frank, dass Ihr euch so viel Mühe gemacht habt und die ganzen kleinen Strapazen, die wir mit nur einem Welpen erleben, mit gleich 6 Welpen auf euch genommen habt.
An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an Finn, für die vielen Stunden in denen er den Kleinen die Welt gezeigt hat. Bei einem C-Wurftreffen wird bestimmt die Möglichkeit bestehen Finn mit einzuladen, denke ich.

 

Familie Haury mit Chase *Timba*

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Foto: Familie Haury

Timba ist schnell gewachsen und sehr neugierig. Sie ist ausgesprochen lieb –  auch zu fremden Menschen ist sie sehr nett, aber zurückhaltender als zu „ihrer Familie“.

Man merkt schon jetzt, dass sie ein großer Fussballstar 😉 werden wird. Sie ist wie ein kleiner Wirbelwind und nicht müde zu bekommen, egal wie viel man mit ihr am Strand, auf Wiesen, im Garten oder in der Wohnung rum rennt, tobt und spielt.
Timba lernt meist  sehr freudig und engagiert und führt bekannte Befehle fast immer aus. Sie hat sich schnell bei uns eingelebt und sich an ihre neue Umgebung gewöhnt. Am liebsten mag sie es, wenn die ganze Familie versammelt ist und sie sich auf einen Schoß pflanzen darf.
Sie ist einfach ein toller Hund!!!
 
 
Familie Riemer mit Caya
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Foto: Familie Riemer

Caya ist ein lebenslustiger Welpe, der uns allen viel  Freude bereitet. Sie lernt unglaublich schnell. Lässig macht sie bereits Sitz und Platz und kommt aus großer Entfernung auf das Kommando Komm angerannt, insbesondere wenn sie beim Rufer einen Hühnerhals in der Hand entdeckt. Jeder neue Mensch wird herzlich begrüßt. Ihre Schüchternheit gegenüber allen Tieren auf vier Beinen bedarf ein wenig Geduld und Verständnis und wird sicherlich im Laufe der Zeit einer Neugierde auf andere Vierbeiner weichen. Ein wirklich unkomplizierter, entspannter Hund.

 

Familie Stoldt mit Coal

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Foto: Familie Stoldt

Coal hat sich gut eingelebt und macht uns viel Freude. Er ist schon seit einer Woche stubenrein, macht “Sitz” und kommt auf das Kommando “Hier” freudig angesprungen. Er ist sehr verschmust und aufgeweckt. Coal verteilt seine Schmuseeinheiten gerecht auf alle Familienmitglieder. Beim Tierarztbesuch war er ganz gelassen. Einkaufen waren wir auch schon mit ihm. Bei Besuchern ist er noch sehr zurückhaltend. Nächste Woche startet die Welpenschule. Unser Kleiner ist ein lieber, unkomplizierter und wirklich toller  Hausgenosse, eine Bereicherung für unsere Familie. Nochmals vielen Dank für alles.

 

Familie Klooster mit Cooper

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Foto: Familie Klooster

Gut 11 Tage ist es nun her, dass wir unseren Cooper bei Euch abgeholt haben. Bei Euch ist nun wieder Ruhe eingekehrt und bei uns hat sich der Rhythmus ganz nach dem Hund ausgerichtet. Unsere anfängliche Angst vor einem weinenden & leidenden Hund war völlig unbegründet, denn Cooper hat die Trennung von Mama & Geschwistern ohne einen Mucks überstanden.
Nach der 1. Nacht in der neuen Familie und mit neu geschlossenen Freundschaften ging es am nächsten Morgen auf eine lange Tour an die Nordsee. Etwas irritiert vom erneuten Aufbruch hat er die knapp 7-stündige Autofahrt verschlafen. Im niederländischen Eemshaven angekommen, wurde das erste Mal Nordseeluft geschnuppert sowie die ersten Hasen-“Köttel” verspeist. Die ca. 55-minütige Fährfahrt wurde wieder verschlafen.
Auf Borkum angekommen wurde das neue Terrain (Garten & Haus) erst einmal unter die Lupe genommen und erobert, was wieder eine tiefe und lange Schlafphase nach sich zog.
Da wir einige Stufen zum Eingang des Hauses haben und die Welpen ja bekanntlich diese noch nicht laufen sollen, haben wir Cooper natürlich auf und ab getragen. Wenn er allerdings aufgeregt war oder schnell wieder im Haus verschwinden wollte oder jemandem von uns hinterher flitzte, dann nahm er die Treppe auch schon mal mit Anlauf. Also war der erste Lernprozess das Benutzen einer Rampe. Hinablaufen lernte er mit Hilfe von Leckerlis sehr schnell, aber hinauf war er oft schneller als wir, und auch Leckerlis halfen da wenig. Als wir aber die Treppe mit Hindernissen verstellten nahm er die Rampe ohne Problem auch hinauf. Jetzt hat er sich daran gewöhnt und benutzt sie nur noch.
Zum Leidwesen von Herrchen ist Cooper sehr Frauen-fixiert (scheint an der weiblichen Züchterin zu liegen), was natürlich die spätere Ausbildung etwas behindern könnte. Aber auch das wird langsam besser, so dass Cooper sich jetzt auch ganz-körperlich freut, wenn Herrchen zur Tür rein kommt.
Cooper macht brav seine Geschäfte im Freien, wobei das eine oder andere Malheur auch schon nochmal im Haus passiert. Auch da mussten wir uns erst einmal an seine Körpersprache gewöhnen und uns miteinander verständigen.
Anfangs mussten wir 1-2x nachts mit ihm raus. Dieses hat sich gelegt, so dass wir abends nochmal eine Pipi-Runde machen und er dann bis morgens 5.30 Uhr durchschläft (& wir auch).
Wir sind oft im Freien und spielen im Garten, auch am Strand waren wir schon. Allerdings mag der junge Mann weder Halsband noch Geschirr, am wenigsten aber mag er die Leine. An der Leine läuft er wie ein verängstigter, “geschundener” Hund, aber sobald er “befreit” ist, flitzt er überall herum- wir üben weiter!
Ein beliebtes Spielzeug ist der “Leckerli”-Ball, der bei entsprechender “Behandlung” auch noch was ausspuckt. Jeder andere Ball wird auch erst einmal vorsichtig bewegt und beschnuppert- könnte ja was verloren gehen.
Ansonsten genießen wir wir das Leben mit unserem neuen Familienmitglied. Es wird gekuschelt, gekrault, gespielt, getobt- halt alles zusammen gemacht. Wenn es reicht, dann zieht sich Cooper in seine kuschelige Oase zurück und chillt oder legt sich zu uns ins Wohnzimmer um uns die Füße zu wärmen.
Er ist ein lustiger und lieber Geselle. Er hat noch nicht einmal gebellt- weder drinnen noch draussen (nur 2x im Schlaf).
Wir sind froh ihn bei uns zu haben.
Ganz liebe Grüße von der Nordsee in die Niederlausitz!
Eine schöne Adventszeit.
P.S.: Liebe Grüße auch an Finn-der kleine Hund ist der Renner…

 

Familie Pohl mit Chuck Carlo

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Foto: Familie Pohl

Und wir schreiben den 12.11.2014 , dämmerig  war`s  und mein neues Frauchen und Herrchen, welches ich schon drei Wochen vorher bewusster kennenlernen konnte, die waren ganz nett, erinnere ich mich, standen plötzlich in unserem kleinen Rudel. Ja, sie kamen zur Essenszeit. Das aber ist eine andere und längere Geschichte. Ja, keine Gedanken machen, ich bekam schon mein Essen an diesem Abend. Und so hieß es also, Abschied nehmen. Ach was – nun mal keine Tränen und traurigen Gedanken. Ich habe es gut getroffen. Dazu aber auch gleich noch mehr. Ein guter Bekannter von meinen Züchtereltern und meiner neuen „Familie“ kam mit. Was die immer noch Kaffee trinken müssen. Menschenkinder also. Doch dadurch hatte ich die Zeit mich noch ausgiebig von meinen Geschwistern und meiner Mamma zu verabschieden. Mit einer irren grossen Hundebox und vielen lieben Worten ging es ab und in die Dunkelheit. Alles lief gut. Eine Stunde später war ich in meinem neuen Zuhause angekommen. Ach ja, zur Hundebox, wozu war die denn da? Sie stand bis vor einigen Tagen dumm rum. Ihr glaubt doch nicht, dass ich in der auch nur einen Mittagsschlaf gehalten habe. Nee, ganz im Gegenteil, bei meiner neuen Familie im Schlafzimmer und immer in ihrer Nähe schnarcht es sich viel besser und ist so viel schöner. Nun will ich aber nicht nur von meinen nächtlichen Affären berichten. Nee nee.

Also was habe ich schon erlebt.

Mindestens 12 Stockwerke Fahrstuhl.. Bisschen blöd war es ja. Nicht aussteigen nur Tür auf und zu. Auf dem Bahnhof hier bei uns in Cottbus war ich auch schon. Sehr spannend und Rolltreppe gefahren bin ich auch schon in diesem Bahnhof. Dann hat mein Herrchen gemeint, ich müsse mal mit zum Tierarzt. Nur so zum streicheln und schauen. Was die grossen Hunde für einen Stress gemacht haben. Ich hatte meine Decke mein Herrchen und sollen die doch machen, was die wollen.

Ja und dann war ich auch schon mal eine Stunde allein im Auto. Autofahren macht echt Laune – kann ich so schön schlafen im Kofferraum.  Zum Doc hat mein Herrchen gemusst.

Auch und eine Besonderheit der Menschen scheint das Essen außer Haus zu sein. Zwei Mal schon habe ich in einem Restaurant tief und fest geschnarcht. Na soll`n die doch machen.
Und das Beste kommt jetzt, Zettel raus und gleich mitschreiben. Hundeplatz! Welpenspiel und mit großen Hunden Übungen machen – das iss knorke. Jooo.
So nun krieg ich langsam Hunger. Also fertig erst mal an dieser Stelle. Was ich sehr gern und ganz herzlich sagen und wünschen möchte, ist das Folgende:

Liebe Hundemutti, schön war das bei dir. Liebe Züchtereltern, danke das ich so beschützt und in Harmonie und Ruhe „groß“ werden konnte. Liebe Geschwister – euch wünsche ich, dass Ihr es auch gut getroffen habt und dass Ihr mit euren Lieben groß und glücklich werden könnt. Wir, also ich hier der Carlo und meine Herrchen, würden uns freuen, wenn wir immer mal über die Zeit was von euch hören oder lesen können.

Euch ALLEN aber zusammen an dieser Stelle FROHE WEIHNACHTEN.

Wau Wau ich der Carlo.

PS: Am Sonnabend soll ich Straßenbahn fahren.

 

Und mit diesen Berichten schließen wir nun das C-Wurf-Tagebuch. Natürlich werden wir weiter über Neuigkeiten unserer C-chens berichten.

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